Zecken
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Zecken
Man unterscheidet mehrere Entwicklungsstadien bei Zecken:
Ei → Larve → Nymphe → erwachsene Zecke
Nach einer Befruchtung saugt das erwachsene Weibchen 5-10 Tage Blut und legt bis zu 3000 Eier in eine lockere Bodenschicht. Nach der Eiablage stirbt die Zecke. Jedes Entwicklungsstadium benötigt eine Blutmahlzeit, um sich zum nächsten Stadium weiterentwickeln (häuten) zu können.
Die aus den Eiern schlüpfenden Larven suchen ihren Wirt, saugen 2-5 Tage, lassen sich zu Boden fallen und häuten sich zu Nymphen. Auch ihr Leben besteht nur darin, einen Wirt zu suchen und einmalig 3-7 Tage lang Blut zu saugen und sich zur erwachsenen, geschlechtsreifen Zecke weiterzuentwickeln. Eine Blutmahlzeit reicht der Zecke aus, um mehrere Jahre ohne weitere Nahrung zu überleben. Die Gesamtentwicklungszeit einer Zeckengeneration liegt in Europa bei ca. 2-4 Jahren.
Die Zeckenpopulation steigt, bedingt durch milde Winter und feuchte Sommer stark an, denn in einer Vegetation mit hoher Luftfeuchtigkeit fühlt sich die Zecke äußerst wohl. Kalte Winter und heiße, trockene Sommer reduzieren die Zeckenpopulation dagegen erheblich. Das heißt auch, dass sich die Entwicklungszeit für die Entwicklungsstadien in einem milden Winter und feuchten Sommer deutlich verkürzen bzw. in einem sehr kalten und heißen/trockenen Sommer deutlich verlängern kann.
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